Basement Saints: Warum 2 Leslies? … Weil´s geil ist!

Auch wenn diese Frage aus dem Publikum erst gegen Konzertende in Richtung Bühne gerufen wurde und vom Hammond-Orgel-Zauberer Robby zur Begeisterung der Gäste auf den Punkt beantwortet wurde, steht dieser Wortwechsel gleich am Anfang dieses Konzertberichts, denn damit ist wirklich Vieles zu diesem grandiosen Abend gesagt.

Pünktlich und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk starteten die Musiker Robby Keys (Hammond & Vocals), Anton Delen (Guitar & Vocals) und Simon Molly (Drums) ihr erstes Set und ließen von der ersten Sekunde keine Zweifel aufkommen, dass diese „österreichisch-südafrikanisch-schweizerische Musik-Kollaboration“ den Saal zum kochen bringen wird. Im komplett ausverkauften Hause sprang der Funke sofort zum Publikum über und unsere wie immer zuverlässigen Gäste feierten die Band ordentlich!

Das erste Set war durchgehend energiegeladen, schnell und intensiv und ließ ganz deutlich erkennen, welche musikalischen Vorbilder (die Robby auch später am Abend noch benannte) sicher für die Bandentwicklung mit maßgebend waren: Deep Purple und Uriah Heep! Doch der Sound mit deutlichen Einflüssen der 70er-Jahre und ja auch schon zum Teil „historischen“ Instrumenten klang kein bisschen verstaubt – dem Trio gelang eine perfekte Symbiose aus Retro und musikalischer Frischzellenkur.

Das zweite Set startete etwas sphärischer – am Anfang klang es fast etwas nach Pink Floyd in den 70ern. Aber auch diese Seite der Band begeisterte die Gäste unvermindert und im weiteren Verlauf des Konzerts ging es dann wieder heftiger zur Sache. Mit dem großartigen Chris-Isaack-Cover „Wicked Game“ war dann auch die „Mitsing-Fraktion“ im Publikum gefordert und erledigte diesen Job mit Bravour.

Den Beginn des Zugaben-Teils übernahm dann Robby im Alleingang und erläuterte kurz theoretisch und länger ganz praktisch, wie er mit seiner Hammond-Orgel zaubern kann – und dabei kam es auch zu dem eingangs erwähnten Dialog. Dann noch großes musikalisches Finale der kompletten Band, viel Applaus und viele lachende und begeisterte Gesichter – im Saal und auf der Bühne!

Ein großes „Danke“ an Basement Saints und auf ein baldiges Wiedersehen!

sbr

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