Stone Senate – Gott sei Dank gibt es Gitarren!

Diesen Spruch schnappte ich während des Konzertes auf – und damit ist schon mal eine diesen Abend umreißende Kernaussage fixiert!

Stone Senate aus Nashville, Tennessee, Auftakt der Konzertsaison auf unserer Clubbühne, ein Mittwoch im nasskalten Februar und eine rappelvolle Location – wir haben das beste Publikum der Welt! Danke!

Dankbarkeit für diesen stimmungsvollen Abend strömte auch von der Bühne ins Publikum. Der markante und charismatische Leadsänger und Gitarrist Clinton „Clint“ Woolsey bedankte sich immer wieder wort- und gestenreich bei den Gästen.

Die Band spielte zwei kraftstrotzende Sets, wobei das erste Set komplett unter der Rubrik „Vollgas!“ eingeordnet werden kann, denn es ging ordentlich zu Sache. James Edwards und Ted Hennington brillierten neben Clint auf ihren Gitarren, während Tommy Michael am Bass und David Zettler an den Drums verlässlich für den Takt sorgten. In diesem Teil des Konzerts kamen auch „Whiskey Helps“ (eine Live-Version dieses Songs hat auf YouTube aktuell knapp 80.000 Aufrufe!) und die brandneue, im Januar erschienene Single „Outlaw“ zu Gehör, die auf jeden Fall Hitpotenzial aufweist.

Im zweiten Set wurden dann auch mal etwas ruhigere Töne angeschlagen und der Beweis erbracht, dass Stone Senate auch große Balladen kann. Das waren aber eher die „Zwischentöne“, denn man spürte den Bandmitgliedern förmlich an, wieviel Spaß sie hatten, es so richtig krachen zu lassen. Wen wundert es, dass dann auch die Zugabe ein Kracher war: Als „Beer Drinkers And Hell Raisers“ fegten die Musiker nochmal richtig über die Bühne und verhalfen diesem ZZ Top-Klassiker zu einer musikalischen Frischzellenkur.

Das obligatorische im Anschluss stattfindende Meet & Greet zwischen Publikum und Band durfte auch an diesem Abend nicht fehlen – es war wieder ein großer Abend!

sbr

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